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Schelmenstück
Wo Narren spielen :3

Närrisches Berlin, Teil 1

odonel @ March 19th 2010 | Tags: , , ,

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Odonel sagt

Odonel:

Statue vor dem Märkischen Museum

Statue vor dem Märkischen Museum. Onanierender Mann - spannendstes Stück des ganzen Museums?

Uns zwei Narren hat es nach Berlin verschlagen. Für euch gibt es deswegen einen kleinen Schelmenblick auf Berlin. Bisher haben wir uns das Märkische Museum angesehen. Es offeriert dem Besucher die Geschichte Berlins – angeblich. Der erste Ausstellungsraum beinhaltet eine große Glocke! Na gut, um die große Glocke herum ist erst mal viel freier Platz und dann an den Rändern des alten restaurierten Baus, der selbst wohl auch ein Ausstellungsstück ist, sind noch alte Gebäudeverzierungen platziert. Es tut mir echt leid und ich komme mir sehr ignorant vor. Für den Kunsthistoriker ist es  sicherlich nicht uninteressant, aber für den Durchschnittsnarren irgendwie zu trocken und mit zu wenig geschichtlichen Infos gespickt. Der Rest der Ausstellung zeigt leider ebenfalls zu wenig Leben, aber da Narrenspiel das schon pointiert formuliert hat, halte ich jetzt einfach meine Klappe ;)

Narrenspiel sagt

Narrenspiel:

Ich muss mich deiner Meinung bezüglich des Museums leider anschließen. Allerdings habe ich das schon befürchtet, als ich mir im Reiseführer die Beschreibung des Museums angeschaut habe – Geschichte lebt einfach nicht in Büsten und Porzellanstücken alter Epochen weiter. Das Spannende an lebendiger Geschichte sind doch die Intrige und Machtspiele zwischen Herrschern und Interessengruppen und [für mich] wenig anderes. Ich setze da ganz auf das Deutsche Historische Museum, das wir hoffentlich noch in den nächsten Tagen besuchen werden.
Sehr cool fand ich aber die Miniaturen der historischen Stadtteile Berlins [schade, dass ich davon keine Fotos machen durfte!] und das 100 Jahre alte 3D-Kino, das irgendwie authentischer war als Alice im Wunderland in 3D. Irgendwie ist es ja auch keine schlechte Idee, zunächst einmal die Geschichte einer Stadt kennen zu lernen, ehe man sie in der Gegenwart erkundet.

Odonel sagt

Odonel:

Toll waren aber die beiden kleinen fast-Narren, die sich als Puppennachbildungen von Schauspielern entpuppten. Narrenspiel fand sie nicht sehr närrisch und sie waren auch eher Musketieren gleich … da war der Wunsch Vater des Gedankens.
Das Märkische Museum bekommt von Narrenspiel 2 von 5 Schellen und von Odonel 1,5 von 5 Schellen. (Abgefahrene Grafiken werden nachgereicht :>)

2 von 5 Schellen von Narrenspiel

1,5 von 5 Schellen von Odonel


5 comments to...
“Närrisches Berlin, Teil 1”
Markus

“Irgendwie ist es ja auch keine schlechte Idee, zunächst einmal die Geschichte einer Stadt kennen zu lernen, ehe man sie in der Gegenwart erkundet.”

Mein erster Gedanke war:
Was gibt es über diese Stadt zu wissen?
Habt ihr ein Geschichtsmuseum?
Ich hab nur 3 Tage Zeit.

;)


Tigerle

Ich gebe zu, dass ich auch Probleme hatte, eine Verbindung zwischen den Begriffen Berlin und Geschichte zu finden. Sicherlich zu unrecht, aber geschichtlich ernsthaft interessant ist Berlin eigentlich erst seit Gründung des Deutschen Reiches 1871. (Wobei seitdem vielleicht Berlin die geschichtlich interessanteste Stadt weltweit ist)

Aber davor war Berlin unspektakulärer Sitz des preussischen Königs, der 1701 4 Kuhdörfer zusammenschloss, von denen immerhin in einem seit dem 15. Jhdt das Schloss der Kurfürsten zu Brandenburg stand.
Aber um es auf den Punkt zu bringen: Ausser dem Schloss war Berlin uninteressant und wäre ohne dieses Schloss wohl keiner Erwähnung wert gewesen.

Ich wäre wohl vermutlich garnicht erst in das Museum reingegangen. Trotz Interesse an Geschchichte.

Da fällt mir ein: Ich könnte mal wieder in BONN das Haus der Geschichte besuchen. Was gibt es da zu erleben? Naja, zu einem recht grossem Teil ein spannendes Stück BERLINER Geschichte! :D


odonel

Es gab aber auf unserer Reise tatsächlich noch einen spannenden geschichtlichen Einblick, der allerdings chronologisch ganz am Schluss aufwartet und deswegen erst bald näher beschrieben wird. Spannung :D


David

Schade, dass das Museum nichts für euch war. Was hat es denn mit dem 100 Jahre alten 3D-Kino auf sich?

Wünsch euch noch ein paar schöne Tage da!


odonel

Das war ein Stereoskop. Da werden einfach Fotos gezeigt und man guckt durch eine Art fest montiertes Fernglas (von der Form für die Augen her) und die Fotos sehen dreidimensional aus.

Leider sind wir schon seit Sonntag wieder zurück und ich lerne für meine morgige Prüfung ^^




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Sapkowski dürfte einigen als der Autor der Witcher-Reihe bekannt sein, auf deren Vorlage auch das gleichnamige Computerspiel “The Witcher” beruht. Was er in “Narrenturm” versucht, ist dem Leser eine historische, politisch komplexe Realität durch Witz, Ironie und das Vermischen der Genres Fantasy und Historienroman plastisch und erlebbar zu machen.

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