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Schelmenstück
Wo Narren spielen :3

10 aventurische Abenteuerideen

odonel @ April 12th 2015 | Tags: , , ,

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Odonel sagt

Odonel:

Meine Rollenspielheimat im Internet, die Drachenzwinge, hat ihren diesjährigen Abenteuerwettbewerb ausgerufen. Nachdem ich schon seit zwei Jahren mit dem Gedanken gespielt habe daran teilzunehmen, war es dieses Mal endlich so weit. Das Ergebnis dazu wird gerade noch bewertet und wird Anfang Mai das Licht der Öffentlichkeit erblicken.

Aufgabe des Wettbewerbs war ein Rollenspielabenteuer zu schreiben, das von einem Bild inspiriert worden ist. Zur Auswahl standen elf verschiedene Werke diverser Künstler aus unterschiedlichen Genres. Während des Wettbewerbs wurde die Frage aufgeworfen, welche Bilder für welches Rollenspieluniversum passen würden. Diese Frage wurde für mich zu einer Herausforderung. Ich begann zu jedem der elf Bilder eine Abenteueridee in derselben Spielwelt zu konstruieren: Aventurien, der Welt des Schwarzen Auges.

Der Titel des Dokuments in dem der meiste Text enstand lautet Trololol. Selbstverständlich nicht zu Unrecht. Das erste geschriebene Szenario war Operation Maraskan. Ich versuchte mehr eine heitere Persiflage auf mein Empfinden von vielen DSA-Abenteuern zu konstruieren, bei dem die Helden viel gegängelt werden und große NSC anhimmeln. Aber je ernster mit die Sache wurde, desto weniger Witz beinhalteten die neuen Ideen. Trotzdem konnte ich das Alberne nicht lassen und versuchte auch Abwechslung in die Szenarien zu bringen. Herausgekommen sind ein paar alberne, ein paar epische und ein paar hotzenplotzige Hintergründe, die allesamt für unterhaltsame Spielabende sorgen können.

Meine persönlichen Favoriten sind wohl Efferds Erwählter, weil  es wohl meinem Ideal von einem Szenario zum Grübeln am nächsten kommt, und Tairachs Schmiede, weil ich die Umsetzung des Bildes nach Aventurien einfach am cleversten gelungen finde. Außerdem habe ich Tairachs Schmiede bereits einmal geleitet und deswegen eine besondere Verbindung dazu. Aber auch Das Libellenfest finde ich äußerst reizvoll. Meine eigene Aventuriengruppe könnte in dieser Spielwiese ein Menge lostreten und mich unterhalten. Drei Mann in einem Boot (dessen humorige Inspirationsquelle ihr bei der Lauscherlounge findet) bringt mich ein wenig ins Schwärmen. Der Gedanke Aventurien mal auf einer längeren Efferfahrt zu erleben wirkt fast romantisch. Allerdings könnte das auch das generelle Empfinden sein, das eine Kampagne – sei sie noch so klein – mit sich bringt.

Ich fordere jeden Leser auf, die Hintergründe weiterzuspinnen und seine eigene Spielrunde damit zu erfreuen. Ein paar der Ideen greifen spezifische Elemente der Spielwelt Aventurien auf, aber generell können die meisten Szenarien sicherlich in jedem Fantalaltersetting umgesetzt werden. Einige sind allerdings sehr mit Magie durchzogen. Guckt rein und bildet euch eure eigene Meinung. Ich freue mich natürlich über selbige Meinungen und außerdem eure Spielerfahrungen.

Da ich von einem der Künstler keine Rückmeldung auf meine Anfrage zur Verwendung seines Bildes bekommen habe, gibt es leider nur zehn statt der ursprünglich geplanten elf Ideen. Ist ja auch irgendwie runder.

Da ich noch nicht die Erlaubnis aller Künstler habe, ihre Bilder in diesem Rahmen zu verwenden, gibt es schon mal eine Vorabversion, die noch nicht alle zehn Ideen beinhaltet.

10 Aventurische Abenteuerideen runterladen (PDF)




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Phantastische Literatur war und ist für mich immer ein Vehikel gewesen, etwas über das Wesen der Welt zu verstehen; über Menschen, ihre Persönlichkeit, ihre Entwicklung, ihre Entscheidungen; in andere Gesellschaftsformen hinein zu schnuppern und diese zu erkunden, ohne eine echte politische Revolution erleben zu müssen. Daher sind für mich die Romane, die eine solche Dimension erreichen, echte Perlen der Fantasy-Literatur, die sich schnell an einer Hand abzählen lassen: Romane George R. R. Martin, ältere Werke von Robin Hobb, Dan Simmons und Steven Erikson. Für mich als Psychologin ist es immer viel interessanter zu erkunden, welche Effekte eine Handlung auf die Protagonisten hat und was Veränderungen für sie bedeuten; und dieser Frage geht Joe Abercrombie in seinem Roman “Best Served Cold” meisterlich nach.

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Ein Nebelwand auf einem See trennt die Welt der Menschen von der Welt des Wahnsinns. Diejenigen, die an der Grenze ihres Verstandes angelangt sind und ein letztes Mal ihr Leben in die Waagschale werfen möchten, um das unaufhaltsame Ende doch wieder ein Stück weiter in die Zukunft zu verschieben, versammeln sich in einem Bollwerk auf dem See und müssen sich ihren größten Ängsten stellen, um dem Universum hinter dem Nebel seine Geheimnisse abzuringen.

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